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Themenspecial April: Parkinson

News   •   Mai 01, 2017 16:11 CEST

Parkinson ist behandel- aber nicht heilbar

Tipps für Betroffene und Angehörige

Besser leben mit Parkinson

Laut Angaben der Deutschen Parkinson Gesellschaft sind hierzulande zwischen 250.000 und 280.000 Menschen von Morbus Parkinson betroffen. In den meisten Fällen entwickelt sich die auch Schüttellähmung genannte Erkrankung schleichend und versteckt sich jahrelang hinter unspezifischen Beschwerden. Zum Glück gibt es Wege, mit dem Leiden umzugehen.

Definition: Was versteht man unter Morbus Parkinson?

Bei Morbus Parkinson (lat. Morbus = Krankheit) handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die schon sehr lange bekannt ist. Sie wurde nach dem englischen Arzt James Parkinson benannt. Im Jahre 1817 beschrieb er erstmalig diese Art der Bewegungsstörung und gab ihr den Namen „Schüttellähmung“. Neben der Alzheimer-Demenz gehört Morbus Parkinson zu den häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems und ist bis heute nicht heilbar. Die Patienten sind bei Diagnosestellung im Durchschnitt 60 Jahre alt. Fünf bis zehn von 100 Patienten erkranken bereits im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.

Parkinson: Ursachen und Krankheitsentstehung

Die Ursache der Erkrankung ist in den meisten Fällen unbekannt. Man spricht dann von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom. Dabei werden im Gehirn Nervenzellen geschädigt und sterben ab. Es handelt sich hierbei um Zellen der sogenannten schwarzen Substanz. Das ist eine kleine dunkle Region aus melaninhaltigen Nervenzellen (Melanin ist ein dunkler Farbstoff) im Gehirn. Sie produzieren einen wichtigen neurologischen Botenstoff: das Dopamin. Je mehr Zellen absterben, desto weniger Dopamin wird ausgeschüttet. Dadurch gerät das Gleichgewicht aller Botenstoffe im Gehirn durcheinander, und es kommt zu den Krankheitssymptomen. Der Botenstoff Dopamin ist maßgeblich an den Steuerungsvor-gängen von Bewegungen beteiligt. Er sorgt dafür, dass Informationen und Befehle vom Gehirn zu den Muskeln überall im Körper gelangen. Fehlt es an diesem Botenstoff, geraten die Abläufe ins Stocken.

Das vollständige Themenspecial finden Sie in den beigefügten Dokumenten sowie auf der UPD-Website.

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