Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen
Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen

Vor-Ort-Beratung in München und Landshut

Blog-Eintrag   •   Sep 02, 2016 10:03 CEST

Mittlerweile ist das Gesundheitswesen in Gesellschaft und Politik ein großes Thema und beinhaltet neben medizinischen Fragestellungen auch sehr viele rechtliche Aspekte, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. „Das Konzept der UPD, diesen Ratsuchenden entsprechende Hilfestellung zu bieten, hat mich überzeugt. Deshalb habe ich mich für den Sprung aus dem Anwaltsberuf in die Patientenberatung entschieden. Der Kontakt zu den Menschen und die immer wieder neuen individuellen Schicksale sind mir trotz Berufswechsel erhalten geblieben, nur die Themen sind andere. Gerne helfe ich den Ratsuchenden mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung weiter“, so die Beraterin.

Linda Löwenstein, Vor-Ort-Beraterin in München und Landshut

Die festen Beratungsbüros in München und Landshut liegen jeweils in zentraler Lage. Zudem fahren UPD-Beratungsmobile viermal im Jahr mehr als 25 Städte in Süddeutschland an. „Mit dieser Bürgernähe bauen wir Berührungsängste und Barrieren ab und zeigen, dass wir ein kompetenter und zugänglicher Ansprechpartner für gesundheitliche und gesundheitsrechtliche sowie sozialrechtliche Fragen sind“, erklärt die Juristin weiter.

Die Beratungsthemen in München und Landshut unterscheiden sich nicht grundlegend. Thematische Schwerpunkte in München sind Behandlungsfehler, sowohl stationär als auch ambulant, sowie der Zahnersatz. Die private Zuzahlung und die Meinung, dass der Zahnarzt zu hoch abgerechnet hat, dominieren die Beratungsanfragen zu diesem Thema. In Landshut zählt darüber hinaus der Zugang zur medizinischen oder pflegerischen Versorgung zu den häufigsten Fragen. „Oft sind Angehörige ratlos, wenn etwa pflegebedürftige Senioren aus dem Krankenhaus entlassen werden und auf sich gestellt sind“, so Löwenstein.

Sehr erfreulich ist in München der Fortschritt beim Aufbau von Netzwerken. Vor kurzem konnte die Beraterin zusammen mit dem UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede die Arbeit der UPD im „Arbeitskreis Versorgung“ der Stadt München vorstellen. Die Themenpalette des Arbeitskreises reicht von aktuellen Anlässen wie Fragen zur medizinischen Erstversorgung von Flüchtlingen über die Beratung zu den Rahmenbedingungen für Rettungsdienst und Krankenhäuser bis hin zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen. „Es gab ein wirklich gutes Feedback. Wir loten jetzt verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus“, so die Beraterin.

Neben der eigenen beratenden Tätigkeit koordiniert Löwenstein die Arbeit der UPD-Berater an den Standorten Nürnberg, Würzburg, Karlsruhe, Stuttgart sowie Freiburg im Breisgau und Konstanz am Bodensee.

Die Standorte der Beratungsstellen und die Stopps der drei UPD-Mobile werden auf der Internetseite der UPD (https://www.patientenberatung.de/de/service/beratungsstellen) bekanntgegeben. Für die Mobilberatung sowie die Vor-Ort-Beratungsstellen gilt: Um Terminvereinbarung unter der kostenfreien Rufnummer 0800 011 77 25 wird gebeten.